Totschläger legal

Ein Totschläger ist eine Waffe, die in Deutschland nicht legal, also verboten ist. Im Gegensatz zum Messer oder Dolch kann der Totschläger (manchmal auch als Stahlrute bezeichnet) nicht in den menschlichen Körper eindringen. Daher wird er den Schlagwaffen zugeordnet. Ebenfalls den Schlagwaffen zugeordnet ist der Teleskopschlagstock. Diesen kannst du in Deutschland legal erwerben.

* Preis wurde zuletzt am 27. April 2017 um 9:51 Uhr aktualisiert

Wie sieht ein Totschläger aus?

Totschläger sind zum Töten von kleinen Fischen geeignet, auch die Betäubung größerer Tiere ist damit möglich. Weitere Informationen dazu findest du im Artikel Mini-Baseballschläger/ Fischtöter. Dafür ist der Totschläger eigentlich konzipiert. Wie bei allen Schlagwaffen werden diese leider häufig zweckentfremdet und gegen Menschen eingesetzt. Daher ist der Totschläger nach der Anlage 2 des Waffengesetzes in Deutschland verboten.

Äußerlich ist der Totschläger ein Stoffbeutel, der im Inneren mit einer Eisenkugel, Sand oder anderen Dingen gefüllt ist. Dafür eignet sich im Grunde auch eine Socke, die mit einem schweren Stein gefüllt wird. Häufig wird diese Art von Waffen gegen unliebsame Mithäftlinge im Gefängnis eingesetzt. Als Waffe ist der Totschläger also äußerst flexibel.

Totschlaeger Stahlrute

Stahlrute auf Wikipedia

Mittlerweile wird gerade zum Töten von Tieren (Nutzvieh) der Totschläger aus Leder gefertigt und mit Glasfaser verstärkt. Im Leder eingenäht befindet sich eine Metallkugel, die in etwa so groß wie ein Tischtennisball ist. Mit einer schwingenden Bewegung kann man aufgrund der beschwerenden Kugel am Beutelende ein erheblich starken Schlag erzielen. Zum besseren Handling ist am Beutel zusätzlich eine Schlaufe befestigt.

Häufig verwechselt mit dem Totschläger wird übrigens die Stahlrute. Diese ist im Grunde ein Teleskopschlagstock, aber eben nicht starr, sondern mit flexiblen Gliedern versehen, die federn. Am Ende dieses flexiblen „Teleskopschlagstockes“ befindet sich wie beim Totschläger eine Kugel, die beim Schlag die Spitze beschwert. Somit fällt die Stahlrute ebenfalls in die Kategorie der „Totschläger“, weshalb irrtümlich wohl die Stahlrute eben als Tot-Schläger bezeichnet wird. Somit ist diese Waffe ebenfalls verboten. Das betrifft das Mitführen und den Besitz. Beim Teleskopschlagstock hingegen ist der Besitz erlaubt.

Der Unterschied zwischen Totschläger und Stahlrute

Strafrechtlich gesehen gibt es zwischen beiden Waffen keinen Unterschied. Beide sind in Deutschland verboten. Sie dürfen weder gekauft, in deinem Besitz und auch nicht mit dir mitgeführt werden. Sollte man dich dennoch damit erwischen, erwartet dich mindestens eine Geldstrafe.

Die Stahlrute ist im Unterschied zum Totschläger aus einer teleskopartigen Rohr gefertigt, das dem Schlag aufgrund der in den Gliedern angebrachten Federn Flexibilität verleiht. Sprich die Stahlrute setzt sich aus mehreren Federelementen zusammen. Somit ist die Stahlrute eine abgewandelte Form des Totschlägers.

Im Gegensatz zum Teleskopschlagstock schwingt am Ende der Stahlrute eine große Kugel in der Größe eines Schraubenkofes mit. Das ist ziemlich fies und ähnelt dem Nunchaku. Bei einem Schlag verringert sich aufgrund der federnden Glieder die Aufschlagsfläche, wodurch Knochenbrüche vorprogrammiert sind.

Man könnte vermuten, das bei einer Stahlrute ein Teil der erzeugten Energie beim Schlag aufgrund der Federelemente verloren geht, dem ist aber nicht so. Im Gegenteil, durch die flexiblen Federn wird eine noch größere Schlagkraft ähnlich wie bei einer Peitsche oder einem Rohrstock erzeugt.

Auszug aus Abschnitt 2 der WaffVwV, „Ausführungen zu Anlagen 1 und 2 Waffengesetz“:

Stahlruten sind biegsame Gegenstände aus Metall, die zusammengeschoben werden können und in der Regel mit einem Metallkopf versehen sind.

Starre Teleskopschlagstöcke, unabhängig von der Länge im eingeschobenen Zustand, unterliegen nicht diesem Verbot.

Totschläger sind biegsame Gegenstände wie Gummischläuche, Riemen und Stricke, bei denen zumindest ein Ende durch Metall bzw. durch gleich hartes Material beschwert ist.

Wie funktioniert ein Totschläger?

Ein Totschläger funktioniert im Grunde wie eine Peitsche oder ein Rohrstock. Die Funktion der Schwingung erzeugt eine so enorme Schlagkraft, bei welcher zusätzlich die an der Spitze befindliche Kugel in Rotatio versetzt wird. Trifft der Totschläger auf sein Ziel oder sein Opfer, sind Knochenbrüche vorprogrammiert. Daher ist der Totschläger in der Fischerei und bei Anglern so beliebt. Dort heisst er allerdings Fischtöter und ist ein kleinerer Schlagstock, vergleichbar mit einem Mini-Baseballschläger. Ein Hieb auf die Schädelplatte des Fisches und der Fisch ist tot oder mindestens betäubt. Im Anschluss kann der sogenannte Kiemenschnitt erfolgen.

Totschläger für Angler und Fischer

* am 22.09.2017 um 20:46 Uhr aktualisiert

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* am 22.09.2017 um 21:14 Uhr aktualisiert

Wie gefährlich ist ein Totschläger?

Ein Totschläger ist eine sehr gefährliche Schlagwaffe.Wie der Begriff schon impliziert, kann die Anwenung recht häufig zum Tode führen oder aber Verletzungen mit Todesfolge erzeugen. Die Belastung eines Schlages sind beim Totschläger eine ganz ndere, extremere als beispielsweise mit dem Teleskopschlagstock oder Baseballschläger. Den die Konstruktion des Schlagstockes, insbesondere der Federgliede geben die gesamte kinetische Energie beim Eintreffen auf das „Opfer“ ab. Je nachdem, wo man trifft, können ein zertrümmerter Schädel und Knochenbrüche die Folge sein.

Bei starren Schlagstöcken hingegen (unflexibel) prallt der Schlagstock beim Auftreffen ein wenig zurück und entfaltet so nicht seine komplette Energie.

Totschläger kaufen – ist das erlaubt?

Nein. Der Toschläger ist in Deutschland und in vielen weiteren ländern als gefährliche Waffe eingestugt, was wir auch befürworten. Unserer Meinung nach sollte jeder Gegentand, der eigens dafür gfertigt wurde Menschen zu verletzen oder sogar zu töten verboten sein. Natürlich kann man Alltagsgegenstände zweckentfremden und damit Menschen verletzen, darauf hat der Gesetzgeber aber keinen Einfluss. Gut finden wir hingegegen, das einige „Waffen“ erhältlich sind, allerdings nur zum Zwecke der Selbstverteidigung und Tierabwehr.

Mehr dazu erfährst du im Artikel Einen Totschläger kaufen, darfst du das?

Da der Toschläger in Deutschland verboten ist, ist dem entsprechend auch der auf verboten. Wir können und dürfen keinerlei Hinweise geben, wie und wo du trotzdem einen kaufen kannst.

Was kostet ein Totschläger?

Da der Verkauf und Kauf in Deutschland strengstens untersagt ist und auch der Besitz eine Straftat darstellt, können wir nicht einschätzen, was ein Totschläger beim Kauf kosten würde.

Fragen und Antworten rund um den Totschläger

Totschläger, Teleskopschlagstock, Elektroschocker, Baseballschläger oder doch lieber Pfefferspray gegen Einbrecher einsetzen?

Die erste Frage ist natürlich, was darfst du besitzen und was kannst du in Deutschland legal mit einem Alter ab 18 Jahren in Deutschland legal kaufen. Da scheidet der Totschläger schon einmal aus. Auch ein Schlagring ist in Deutschland verboten und scheidet somit aus. Desweiteren solltest du dir im Klaren sein, das häufig Einbrecher zu allem bereit sind und womöglich auch keine Angst haben, dich anzugreifen, um unerkannt zu entkommen. Häufig tragen Einbrecher eine Maske, um von den Geschädigten, zeugen und videokameras nicht erkannt zu werden. Solltest du also vorhaben, dich mit einem Pfefferspray zur Wehr zu setzen, solltest du sehr genau zielen können und den Sehschlitz des Angreifers anvisieren. Auch hier sollte der Umgang geübt sein. Gefährlich ist zudem, das der Sprühnebel sich im geschlossenen Raum verteilt und du selbst das Pfefferspray in dein Auge bekommen kannst. Sehr ungünstig, daher raten wir von Pfefferspray ab.

Mit dem Elektroschocker verhält es sich ähnlich. Auch von diesen können wir eigentlich nur abraten. Den alle in Deutschland frei erhältliche Elektroschockern oder auch Vietreibern benötigen ein Prüfzeichen von der technischen prüfstelle, das PTB-Zeichen. Diese bescheiningt, das der Elektroschocker keinerlei Schäden oder Schmerzen beim Einsatz auslöst. Schade, den von ein wenig Kitzel wird sich ein Einbrecher kaum abhalten lassen. im Gegenteil, hantiert man vor ihm mit einem nutzlosen Elektroschocker, so fühlt er sich erst recht provoziert und zieht dir wohlmöglich mit der Brechstange eins über.

Empfehlenswert sind tatsächlich nur der Baseballschläger und der Teleskopschlagstock. Der Teleskopschlagstock ist jedoch in Deutschland erst ab 18 und mit entsprechendem Altersnachweis erhältlich. Da ist der Kauf eines baseballschlägers schon um einiges einfacher und wird von uns bevorzugt. Auch die angesprochene Brechstange kannst du griffbereit in

Wo kann man am besten Totschläger für Fische kaufen? Benötigt man dafür einen Anglerschein?

Totschläger für Fische, auch Fischtöter genannt bekommstdu in jedem gut ausgestatteten Geschäft für Angelzubehör. Zum Kauf benötigst du keinen Angelschein. Wenn du diesen allerdings besitzt, weisst du sicherlich auch, das der Fischtöter zum gut ausgestatteten Anglerkoffer gehört und Pflicht ist.

Totschläger für Fische bekommst du übrigens auch preiswert online, zum Beispiel auf Amazon. Mehr dazu erfährst du im Artikel Fischtöter (Mini-Baseballschläger).

Gab es in Deutschland mal Zeiten, in denen jeder legal Waffen wie den Totschläger, Schlagstock oder Schlagring kaufen durfte?

Ja, diese Zeit gab es tatsäcjlich mal. lange bevor der Gesetzgeber nicht darüber nachdachte, wie er seinen Wählern die Möglichkeit gab, Hab & Gut zu schützen. leider wurde die Möglichkeit der Selbstverteidigung in den letzten Jahren enorm eingeschränkt. Täglich bekommen wir Schreckensnachrichten über brutale übergriffe, bei denen vor Jung und Alt keine Rücksicht genommen wird. Der Gesetzgeber reagiert, mit immer weiteren Einschränkungen, um das Volk zu besänftigen.

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