Schusssichere Weste – Lebensretter bei Polizei und Bundeswehr

Westen, die ihren Träger vor tödlichen Wunden verursacht durch Waffengeschosse schützen, nennt man umgangssprachlich schusssichere Westen. Getragen werden sie im zivile und militärischen Bereich. Personen, deren Leben bedroht wird, tragen Schutzwesten unter oder sichtbar über der Kleidung um bei Angriffen die Überlebenschancen zu erhöhen. Unterziehschutzwesten sind im gesamten Deutschland bei der Polizei anzutreffen, aber auch die Bundeswehr, Jäger und Securitys vertrauen nicht alleine auf ihr Können und ihre Ausbildung, sondern vertrauen zusätzlich auf die schusssichere Weste.

* Preis wurde zuletzt am 22. September 2017 um 21:42 Uhr aktualisiert

* Preis wurde zuletzt am 22. September 2017 um 21:29 Uhr aktualisiert

* Preis wurde zuletzt am 22. September 2017 um 22:16 Uhr aktualisiert

Schutzweste kaufen – darf das jeder?

Schutzwesten, egal welcher Art, darf jeder in Deutschland frei kaufen. Das ist nicht in allen Ländern so, da sie stellenweise unter das Waffengesetz fallen. Das ist unserer Meinung nach vollkommen unverständlich. Schutzwesten mit der Schutzklasse 1 sind in Deutschland schon unter 500 Euro erhältlich. Zwar kann man auf Amazon auch Westen weit unter der Grenze von 100 Euro erwerben, diese haben allerdings meistens keinerlei Tests durchlaufen und sind qualitativ sicherlich nicht so hochwertig. Fakt ist, beim Eigenschutz ist immer auf Qualität bei schusssicheren Westen zu achten und die hat hier ihren Preis.

Sind schusssichere Schutzwesten legal?

Kugesichere Schutzwesten sind legal und frei verkäuflich in Deutschland erhältlich. Diese darfst du auch ohne Einschrämkungen tragen. Einschränkungen ergeben sich tatsächlich nur aus der schusssicheren Weste selbst. Zum einen sind sie schwer, häufig unbequem und haben die Eigenschaft, Hitze zu stauen. Das ist bei hochsommerlichen Temperaturen sicherlich nicht gerade angenehm, aber deine freie Entscheidung.

Schutzwesten mit Schutzklasse 1 gibt es zudem in vielen lokalen Waffenläden und Armyshops. Auch im internet sind die Angebote un Auswahl an Schutzwesten mit der SK1 vielfältig und groß. Wer hingegen eine Weste mit der Schutzklasse 4 tragen möchte, benötigt gute Kontakte. Diese sind meistens nur über den Fachhandel für Firmen und Behörden erhältlich. Für den Verkauf einer schusssicheren Weste mit der Schutzklasse 4 ist einfach der Bedarf in der Bevölkerung einfach zu gering, als dass es sich für einen Händler lohnen würde, mehrere Modelle davon in seinem Geschäft auszustellen. Glücklicherweise benötigen die wenigsten Personen unserer Gesellschaft diese Schutzwesten.

Das Tragen einer Schutzweste ist in Deutschland legal und unterliegt einzig der Beschränkung, bei öffentlichen Veranstaltungen nicht getragen zu werden. Ansonsten gelten hier keine weiteren Einschränkungen oder Verbote.

Den Grund für das Trage-Verbot bei öffentlichen Veranstaltungen findest du im Gesetz über Versammlungen & Aufzüge. Eine schussichere Schutzweste ist dazu geeignet, Vollstreckungsmaßnahmen von Hoheitsbefugnissen abzuwehren (Gebrauch von Schusswaffen).

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Schusssichere ballistische Weste in der Größe L

Mit dieser kugelsicheren Weste erhöhst du den Schutz bei Schusswechseln oder Messerstichen gegen deine Person. Gerade im Sicherheitsbereich, für Sportschützen und Jäger eignet sich diese leichte Schutzweste mit der Schutzklasse 1.

Für 340 Euro erhälst du einen zuverlässigen Begleiter. Mit dem Klettverschluss an der Seite kannst du die kugelsischere ballistische Weste ideal auf deie Körpergröße einstellen und diese auch unter der Jacke oder unter deinem Pullover tragen.

Bisherige Käufer sind mit der Qualität und auch dem schnellen Versand und Support des Shops sehr zufrieden und empfehlen diese Weste definitiv weiter.

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Aufbau einer schusssicheren Weste

Schusssichere und stichfeste Westen sind im Grunde relativ gleich aufgebaut und verarbeitet. Dabei bestehen sie aus bis zu 20 einzelnen Teilen, die in Kombination erst ihr effektives Schutzpotential entfalten. Der Unterschied liegt hier klar bei den verwendeten Materialien und auch bei der Anzahl der Materialschichten. Daraus ergeben sich unterschiedlichen Kategorisierungen, die man bei Schutzwesten als Schutzklasse bezeichnet. Je nach Land ist erfüllt jede Schutzklasse unterschiedliche Anforderung an die schusssichere Weste, dazu gehen wir später in diesem Ratgeber-Artikel noch einmal genauer ein.

Fälschlicherweise entfernen viele Träger von Schutzwesten, insbesondere Soldaten, immer wieder bei ihrer Weste die sogenannte Softballistik, im Glauben die Schutzweste leichter zu bekommen und über genügend Schutz dank der Keramikplatten zu verfügen. Dem ist nicht so. Die Keramikplatte (Traumaplatte) bietet allerdings nur in Verbindung mit der Softballistik ausreichend Schutz gegen Kugeln und Stiche.

Mit Softballistik ist im Falle der schussicherenweste die Aramid-Einlage gemeint, die nach Innen noch vor den Keramikplatten getragen wird.

Schusssichere Westen mit Keramik

Oft wird die gebotene Sicherheit bei ballistischen Westen oder generell bei Schutzwesten durch den Träger vollkommen überschätzt. Die Grundfunktion dieser Schutzwesten ist natürlich in erster Linie das Eindringen von Kugeln oder von Messerklingen und anderen Waffen zu verhindern und somit auch eine Verletzung des Torsos zu verhindern. Die Energie der sich bewegenden Kugel oder Hieb- und Stoßwaffe sorgen trotzdem für eine Eindellung des Materials der Schutzweste. Gerade im Bereich des Herzens kann diese trotzdem eine tödliche Verletzung ohne das Eindringen des Projektils verursachen, zum Beispiel ein Herzstillstand.

Um diese Gefahren zu minimieren und dem Träger einen noch höheren Schutz zu ermöglichen wird neben dem Einsatz von Metallfäden im Gewebe der Schutzweste zusätzlich die Möglichkeit geboten, sogenannte Traumaplatten einzulegen. Diese sind aus verschiedensten Materialien gefertigt und unterscheiden sich nach Schutzklasse und Gewicht.

Hier wird zur Körperpanzerung häufig zum Werkstoff Keramik gegriffen. Schutzwesten mit Keramik sind bei Eliteeinheiten und Armeen weltweit im Einsatz.

Neuheit:

Der amerikanische Materialforscher Jas Sanghera hat eine Art tchnische Keramik entwickelt, die den industriellen Sicherheitsbereich wohlmöglich revolutionieren wird.  Mit Spinell wurde ein Material entwickelt, das wie Glas ausschaut, aber bei weitem viel widerstandsfähiger und leichter ist. Vorstellbar ist, dass das Material Spinell in Fahrzeuge (gepanzerte Scheiben), bei Smartphones (Kameralinsen) und bei schusssicheren Westen (Traumnaplatten aus Keramik) zum Einsatz kommt.

Schutzwesten mit Keramik-Einlagen kommen bei Westen mit der Schutzklasse 4 zum Einsatz und sind geeignet, Gewehrkaliber abzuwehren. Der Nachteil gegenüber Stahlplatten ist, das Platten aus Keramik keine Mehrfachverwendung zulassen.

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Schusssichere Westen mit Kevlar

Für Schutzwesten mit Kevlar interessieren sich häufig Menschen aus dem zivilen Bereich. Der Grund dafür ist relativ einfach, Westen mit Kevlar sind Leichtschutzwesten und schützen in erster Linie vor Einstichen. Zudem sind sie sehr gut unter der Kleidung zu tragen und fallen somit angreifenden Personen nicht so schnell auf. Diese werden relativ häufig gekauft. Der Grund dafür ist nicht militärischer Natur, sondern von Angst getrieben. Die Menschen haben Angst vor Terror und auch dem damit verbundenen totalen Systemausfall. Aber es müssen nicht Bürgerkriegs-ähnliche Zustände herrschen, um ein potentielles opfer von Gewalttaten zu werden. Diese Gefahr ist mittlerweile allgegenwertig. Auch wenn Medien und Politik uns suggerieren, dass diese Gefahr in den letzten Jahren nicht zugenommen hat, sondern eher rückläufig ist, lesen wir in den Medien doch erschreckend häufig von gewaltätigen Übergriffen mit nicht immer glimpflichen Ausgängen.

Früher wurde mit Fäusten gekämpft, das war im Milieu so und auch bei Auseinandersetzungen auf der Straße. Mittlerweile nehmen viele Täter tödliche Folgen in Kauf. Es wird gestochen und geschossen.

Welche ballistischen Westen nutzt die Bundeswehr?

Natürlich kommen auch bei der Bundeswehr schusssichere Westen zum Einsatz. Diese schützennicht nur vor Feindbeschuss und Querschlägern, sondern auch vor Stichenund Granatsplitter. Hersteller der Bundeswehr- Schutzwesten sind die Garant Sicherheits AG und Mehler Vario Systems. Je nach Einheit und Einsatzgebiet werden an die Schutzweste der Bundeswehr unterschiedliche Anforderungen gestellt. Daher gibt es Modelle für die Infanterie, Feldjäger und für das SK (Spezialkommando).

Bundeswehr Schutzweste

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Aktuell setzt die Bundeswehr Schutzwesten von Mehler Vario Systems bei Infanterie und den einfachen Soldaten eingesetzt. Diese lösten 2003 die Bristol-Westen ab. Der Vorteil der Mehler IdZ-Weste ist der Gewichtsvorteil von 5 Kg und auch dessen Gewichtsverteilung. Bisher lag das gesamte Gewicht der schussischeren Weste bei Soldaten auf der Schulter, mit den neuen Westen verteilt sich dieses wie bei einem Rucksack rund um den Torso und macht den Soldat somit wendiger im Kampfeinsatz.

Natürlich ist das dauerhafte Tragen der schusssicheren Weste für Bundeswehrsoldaten und auch andere Kampfeinheiten dieser Welt eine schwere und anstrengende Angelegenheit. Mitunter wiegen diese Westen zwischen 10,5 und 13 Kilogramm, dabei macht es keinen Unterschied, ob man Soldat oder Soldatin ist.

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Allerdings gibt es eine sinnvolle und eiserne Regel, die den Rekruten bereits in der Grundausbildung vermittelt wird: „Komme was wolle, die Weste bleibt an, den sie rettet im Ernstfall dein Leben oder das deines Kameraden“.

Bereits in der Grundausbildung gibt es 3 festgelegte Märsche, die jeweils eine Distanz von 7 km, 14 km und 21 km beinhalten. In diesen wird der Soldat an das Tragen und den Umgang mit der Schutzweste trainiert und für den Kampfeinsatz gut vorbereitet. Im Gegensatz zu den STAN-mäßig gepackten Kampfrucksäcken ist ie schusssichere Weste verhältnismäßig ein Fliegengewicht und das Gewicht verteilt sich seitdem Wechsel von Bristol auf die Modelle von Mehler perfekt auf den Körper.Nach einiger Zeit merkt man die Schutzweste nicht mehr und kann sich relativ flexibel damit bewegen. Im Übrigen sind Taktiken zu Kampfensätzen teilweise auch auf den umgang mit der kugelsicheren Weste zugeschnitten.

Der Unterschied zwischen zivilen und somit freiverkäuflichen Schutzwesten und Schutzwesten der Bundeswehr liegt im Detail. So verfügen Bundeswehrwesten neben dem Schutz für den Torso auch noch

  • Unterleibschutz (schützt den Leistenbereich vor Splittern)
  • Kragenschutz

Soldaten kaufen schussichere Westen teilweise selbst!

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Es klingt unglaublich, wurde aber am 25.01.2012 von der NWZ Online in einem ausführlichen Artikel berichtet: Soldaten sehen sich gezwungen, für Auslandseinsätze teilweise ihre Schutzwesen selbst zu kaufen.

Im Jahr 2012 wurde öffentlich bemängelt, das die Bundeswehr sich und ihre Soldaten und Soldatinnen schlecht und ungenügend auf Auslandseinsätze zum Beispiel in Afghanistan vorbereitet. Neben einer unzureichenden Ausbildung an der Waffe und zu wenig Übungseinheiten mit dieser fehle es neben Munition auch an einfachen Dingen, wie Einsatzhosen, Kampfjacken, Combat Shirts und Tragewesten.

Soldaten greifen stellenweise selbst tief in die eigene Geldbörse und kaufen sich Schutzwesten, die 1000 Euro und sogar mehr kosten. Die zur Verfügung gestellten Schutzwesten der Infanterie IdZ erweisen sich im Einsatz oft als untauglich, da sie zu schwer und somit unbweglich und stellenweise auch zu groß seien. Zu große Schutzwesten erhöhen natürlich auch die Gefahr, im Kampfeinsatz durch Kugeln oder ähnliches zu Tode zu kommen oder schwere Verletzungen davon zu tragen. Schussischere Westen müssen perfekt sitzen.

Forschung bei der Bundeswehr

Wusstest du, dass die Bundeswehr ein eigenes Forschungsinstitut zur Erforschung neuer Materialien und Material-, sowie Betriebsstoffe unterhält? Das WIWeb ist das Wehrwissenschaftliche Institut für Werk- und Betriebstoffe, welches in Erdingen beheimatet ist. Geprüft werden dort technische und physikalische Eigenschaften von Werkstoffen, die vorrangig bei der Bundeswehr, somit im Kampfeinsatz, verwendet werden. Dazu zählt auch die schusssichere Weste. Und diese wird auf Herz und Nieren getestet, da sie natürlich entsprechend Schutz garantieren soll, jeden einzelnen Soldaten wieder lebendig aus dem Kampfeinsatz nach Hause zu bekommen. Um das zu realisieren durchläuft die Schutzweste der Bundeswehr eine Vielzahl an Tests. Verarbeitet werden nur die besten Materialien. Die Besonderheit ist hierbei einen Kompromiss zwischen Schutz und Gewicht zu finden, um eine extrem leistungsfähige kugelsichere Weste zu haben. Das diese nicht die Panzerstärke eines Panzers erhalten, ist natürlich klar. Bis zu 2.000 Euro lässt sich die Bundeswehr eine Weste kosten, die neben Keramik als Werkstoff für die Traumaplatten auch eine Schicht Aramid besitzt. Übrigens besteht die Schutzweste aus mehr als 20 Einzelteilen, die alle wichtige Funktionen erfüllen.

Umgang mit der Schutzweste

Wer seine Schutzweste den ganzen Tag über Tragen muss, ist natürlich froh, diese am Abend ablegen zu können. Das betrifft sowohl den Personenschützer, Securitys in der Gebäudesicherung und Soldaten / Soldatinnen. Verständlicherweise befasst man sich zum Feierabend oder zum Einsatzende kaum noch mit seiner schusssicheren Weste und schmeisst sie eher lieblos in die Ecke. Das ist schade, nicht nur weil sie den ganzen Tag über für deine Sicherheit gesorgt hat. Denn wie auch dein Gewehr, deine Pistole oder andere Waffen wie Teleskopschlagstock und Elektroschocker benötigt die kugelsichere Weste ebenso Pflege, um dir einen bestmöglich Schutz zu gewähren. Auch wenn deine Schutzweste dir globig erscheint, sollte man sie laut Bundeswehr nicht wie einen rohen Sack Kartoffeln behandeln. Die Keramikplatten in der schussicheren Weste sollte stets mit Vorsicht behandelt werden, da diese sehr anfällig für Brüche sind. Je mehr die Traumaplatten in Mitleidenschaft gerissen werden, umso mehr sinkt die jeweilige Beschussleistung und somit auch die Möglichkeit, dich effektiv zu schützen. Besonders in warmen Regionen soll man seine Schussweste aus hygienischen Gründen immer regelmäßig zum Auslüften aufhängen, den dort kommt man mit der Schutzweste regelmäßig ins schwitzen.

Schusssichere Weste im Test

In diesem Video wird eine schusssichere Schutzweste einem Test unterzogen. Der Hersteller preist die verwendeten Traumaplatten im Video als Weltneuheit an. Grundsätzlich ist der Test sehr interessant. Die kugelsichere Weste verhindert eindrucksvolle ein Eindringen der Kugel einer AK47 in den Körper und schützt den Träger der Schutzweste sehr effektiv. Um zu veranschaulichen, wie sicher diese Weste ist, wird im Test ein 2. Schuss aus der AK47 aus nächster Nähe auf den Schutzweste tragenden Mann abgefeuert.

 

Kategorisierung: Schusssichere Westen nach Schutzklassen

Um festzustellen, wie sehr und wovor dich eine Schutzweste schützen kann werden diese in sogenannte Schutzklassen eingeteilt. Die Schutzkraft ist aufsteigend und beginnt mit der geringsten Schutzkraft mit Schutzklasse 1. Weltweit gibt es leider unterschiedliche Schutzklassen und Standards, daher ist das beziehen von entsprechenden Information zu der schusssischeren Weste deiner Wahl vor dem Kauf im Vorfeld erforderlich. Alle hier vorgestellte kugelsicheren Westen und Angebote beziehen sich auf den deutschen Standard und dessen SK`s.

Zum ermitteln einer Schutzklasse wird jede Schutzweste im Vorfeld ausgiebig getestet. Zur Kategorisierung werden verschiedenste Parameter heran gezogen, das können zum Beispiel die Anzahl der Testschüsse, das Kaliber und auch äußerliche Einflüsse zum Neispiel durch die Umwelt (Höhenlage, Wind, Wetter, etc.) sein. Daher sind die Standards von Land zu Land unterschiedlich.

Deutsche und amerikanisce Schutzklassen sind trotz der selben Kaliber nicht identisch. Die Testbedingung bei der Klassifizierung von Schutzwesten sind zu unterschiedlich. o wird in Deutschland 3 mal auf die Schutzweste geschossen, in der USA nur einmal. Natürlich sind die Testergebnisse aufgrund unterschiedlicher Umwelteinflüsse verschieden.

Trotzdem werden deutsche und amerikanische Schutzklassen gleichgesetzt, besonders in SK1, SK3 und SK4.

Klasse 1 und Level IIIA

Die Schutzklasse 1 und die Level IIIA- Klasse definieren den Schutz gegen gängige Kurzwaffen. Diese nutzen Kurzwaffenmunition mit Weichkern-, Rundkopf-, Teilmantel- oder Hohlspitz – Projektil. Diese Westen eignen sich für Mitarbeiter im Sicherheitsbereich, Jäger, Zivilisten und Jäger.

Kurzwaffen = 9mm Pistolen

Klasse 2

Die Schutzklasse 2 schützt vor Schüssen mit Hartkern- Munition.

Klasse 3 und Level III

Wie die Schutzklasse 1 ist die Schutzklasse 3 bzw. Level III für den Schutz gegen Weichkern-, Teilmantel- und Hohlspitzmunition geeignet. Im Gegensatz zur SK1 können diese in der SK3 allerdings auch aus Langwaffen abgefeuert werden. Langwaffen sind Gewehre für den Jagd-, Sport-, Hobby-, Freizeit- und Beruf- Bereich.

Klasse 4 und Level IV

Die Schutzklasse 4 und Level IV kommt beispielsweise bei schusssicheren Westen der Bundeswehr zum Einsatz. Sie schützen effektiv vor Schüssen aus Langwaffen mit Hartkern- und Vollmantelmunition.

Von SK1 auf SK4 aufrüsten

In Deutschland werden an ziviele Personen Schutzwesten mit der Schutzklasse 4 kaum bis überhaupt nicht verkauft. Diese SK ist Behörden vorbehalten und kann von diesen auch nur entsprechend gekauft werden. Eine Möglichkeit, trotzdem eine schussischere Weste mit entsprechender Schutzklasse zu erhalten ist ein Upgrade. Hierfür wird eine Schutzweste mit mindestens SK1 benötigt und entsprechend zusätzliche Traumaplatten aus Keramik. Diese als Einlage machen deine Weste zu einer kugelsicheren Schutzweste mit Schutzklasse 4.

Aber Vorsicht. Schutzwesten ab der Schutzklasse 3 schützen erst effektiv vor Nadel- und Meserstichen, da dort erst Traumaplatten zum Einsatz kommen. Schutzwesten mit der entsprechenden Schutzklasse sind nicht immer sicher vor den dafür vorgesehenen Patronen. Die Schüsse können die schusssichere Weste durchdringen, wenn Penetratoren oder Munition mit einer höheren Schussgeschwindigkeit eingesetzt wird.

* Preis wurde zuletzt am 22. September 2017 um 21:42 Uhr aktualisiert

* Preis wurde zuletzt am 22. September 2017 um 21:29 Uhr aktualisiert

* Preis wurde zuletzt am 22. September 2017 um 22:16 Uhr aktualisiert

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